RSS

Banken als Sündenbock

In der SZ vom Freitag wehrt sich Herr Ackermann dagegen, dass die Banken in der aktuellen Krise zum Sündenbock gemacht werden. Er meint, das aktuelle Problem läge bei den Staatsfinanzen und nicht den Banken.
Da hat er recht. So gesehen sind die Forderungen nach einer Erhöhung der Eigenkapitalquote der Banken zur Absicherung gegen drohende Wertverluste bei europäischen Staatsanleihen fast so etwas wie eine ungerechte Strafe. Zumal man in diesem Fall nicht,wie bei den toxischen Papieren aus 2008, von spekulativen Anlagen reden kann. Euro-Staatsanleihen galten lange als sicher und solide.

Dennoch ist die Gefahr einer neuen Bankenkrise gegeben und der Staat durchaus angehalten dafür zu sorgen, dass die Banken ohne dessen Hilfe über die Runden kommen. Wenn möglich.
Hier muss der machbare Weg gegangen werden. Und sicher sind die Banken leichter einigermaßen abzusichern, als Griechenland, Italien und Co.. Auch wenn es weh tut und die Deutsche Bank vielleicht wirklich ungerecht behandelt wird, weil sie augenscheinlich auch so über genügend Stabilität verfügt.

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Your Comment