RSS

UniGarant BRIC (2017) – Garantie und Chance in Einem?

Derzeit findet sich auf vielen Internetseiten von Volksbanken Werbung für den in der Überschrift genannten Fonds. Der Vertrieb dieses Fonds läuft bis zum 24. September. Sollte bis dahin nicht genug Geld eingesammelt werden können, kann diese Frist verlängert werden.
Es ist also davon auszugehen, dass derzeit jeder Besucher einer Volksbankfiliale (womit ab hier auch immer die Raiffeisenbanken gemeint sind), der nicht schnell genug „auf die Bäume kommt“, auf diesen Fonds angesprochen wird. Ziel ist es, ihn zum Kauf von Fondsanteilen zu bewegen, denn damit verdienen die Banken Provisionen, was natürlich ihr gutes Recht ist.
Für mich ist dies Grund genug, mir diesen Fonds einmal genauer anzusehen.

Was macht der UniGarant BRIC (2017)?
Die wichtigste Aussage ist wohl, dass die Fondsgesellschaft garantiert, dass man am Ende der Laufzeit (warum es hier -untypisch für Investmentfonds- eine solche gibt, wird später geklärt) am 22.09.2017 auf jeden Fall sein angelegtes Geld wieder zurück bekommt. Zumindest, wenn man in der oben genannten Frist bis zum 24.9. diesen Jahres Anteile zum Preis von jeweils 104,- Euro kauft. Halt, so ganz stimmt nicht, was ich geschrieben habe. Garantiert wird, dass man von den 104,- Euro pro Anteil 100,- wieder zurück bekommt. Die fehlenden vier Euro (der Ausgabeaufschlag) sind ein Teil der Provision. Also für den Anleger Kosten, die zu Beginn der Anlage entstehen. Umsonst ist der Tod, also akzeptieren wir der Einfachheit halber die Aussage, dass man sein Geld auf jeden Fall wieder bekommt. Die 4% können wir ja „im Sinn“ behalten.
Die zweite Aussage ist, dass man von der Entwicklung der Aktienmärkte in vier Ländern mit einem besonderen Wachstumspotenzial profitieren kann. Die Finanzbranche hat sich vor einigen Jahren darauf eingeschossen, die Länder Brasilien, Indien, China und Russland unter Verwendung der jeweiligen Anfangsbuchstaben als die „BRIC-Staaten“ und als eigene „Anlageregion“ anzusehen. Die Studie einer großen US-Investmentbank (Goldman Sachs) prophezeite diesen Ländern ganz besondere Wachstumschancen. Zumindest Goldman Sachs dürfte damit für sich selbst ordentliches Wachstum generiert haben. Ob die Zusammenfassung dieser vier so unterschiedlichen Länder wirklich sinnvoll ist, ist zumindest intensiver Diskussionen würdig.
Aber es ist, wie es ist. Die Finanzwelt hat sich auf „BRIC“ eingeschossen und die Anleger lieben „Stories“ und haben das Thema angenommen. Sicher kann man sagen, dass Brasilien, Indien und China gute Chancen auf eine besonders positive wirtschaftliche Entwicklung haben. Brasilien ist außerdem sehr Rohstoffreich. Rohstoffe sind auch der Trumpf Russlands. Darüber hinaus zweifeln aber viele Experten an den Chancen auf eine baldige gute Entwicklung der russischen Wirtschaft außerhalb des Rohstoffsektors. In der Höhle des russischen Bären stimmt einfach zu vieles noch nicht, sagen die Experten.



Wie man die Chancen und Risiken in diesen Ländern auch sehen mag, die Vergangenheit hat gezeigt, dass deren Aktienmärkte sehr stark schwanken (finanzdeutsch: hohe Volatilität). Man kann dort also durchaus gute Gewinne erzielen, zahlt dafür aber mit einem erhöhten Risiko (siehe: Die Sache mit der Rendite und dem Risiko).
Der UniGarant BRIC (2017) scheint also dieses Problem zu lösen. Sicherheit in Form einer Kapitalgarantie einerseits, Chancen auf Aktiengewinne in diesen dynamischen Märkten andererseits.

Wie machen die das?
Das Grundprinzip eines Garantiefonds ist gar nicht so kompliziert. Hier kommt die Sache mit der festen Laufzeit ins Spiel, in diesem Fall sind es sieben Jahre. Wenn Sie heute Geld für sieben Jahre sicher und festverzinslich anlegen, dann haben Sie in sieben Jahren Ihren Anlagebetrag plus die erzielten Zinsen (ggf. mit Zinseszinsen). Jetzt könnte man ja überlegen:
Angenommen, ich will in sieben Jahren auf jeden Fall 10.000 Euro zurückbekommen. Wie viel muss ich eigentlich heute anlegen, um mit Zinsen und Zinseszinsen in sieben Jahren genau diesen Betrag zu bekommen.
Dies ist gar nicht so schwer. Ich könnte z.B. einen Bundessschatzbrief Typ B kaufen. Würde ich per heute 8.889,- Euro in so eine Anleihe investieren, bekäme ich in sieben Jahren 10.000,- Euro zurück. Schon ist eine Kapitalgarantie für die Anlage von 10.000,- Euro erreicht. Außerdem hätte ich ja noch 1.111,- Euro übrig (10.000 – 8.889). Mit diesen 1.111,- Euro kann ich jetzt volle Kanne an den Aktienmärkten spielen, z.B. auch in den BRIC-Ländern. Sollte ich diesen Betrag verzocken, habe ich in 2017 trotzdem meine 10.000,- Euro wieder. Schon habe ich meinen „eigenen kleinen Garantiefonds“.

Sie werden es schon ahnen, ganz so leicht ist es natürlich nicht. Wir wollen ja auch hoffen, dass die Profis bei Union-Investment mehr drauf haben, als wir Amateure auf diesem Gebiet. Hoffen darf man ja mal..! 😉
Spaß beiseite. Schaut man sich die oben genannte Konstruktion einmal genauer an fällt auf, dass man gar nicht viel von den steigenden Aktienmärkten hat. Denn von meinem Kapital sind ja nur rund 11% in Aktien investiert. Steigen die Aktienmärkte in einem Jahr z.B. um 25%, dann habe ich mit meiner gesamten Anlage nur 2,75% verdient (11% von 25%). Die Zinsen auf meine 8.889,- Euro brauche ich ja, um am Ende meine 10.000,- Euro sicher wieder zurück zu bekommen. Sollte ich gleich zu Anfang Pech haben und ein schlechtes Jahr mit z.B. 50% Verlust bei den Aktien erwischen (was ja nicht so selten ist), dann wird es kaum noch was werden, mit einer vernünftigen Gesamtrendite.
Also ist die Idee mit dem selbstgebastelten Garantiefonds doch nicht so gut? Zumindest könnte man mal darüber nachdenken, auf so einem Weg sein Risiko kalkulierbar zu machen. Aber dieses Thema ist sicher mal einen eigenen Artikel wert.
Auf jeden Fall wollen die Leute von der Union Investment natürlich nicht, dass ihre Fonds nur so eine müde Rendite erzielen können. Also nutzen Sie Instrumente der Finanzmärkte, um die Renditechance zu steigern (finanzdeutsch: hebeln). Man setzt also einen „Hebel“ an, um die Kraft der Aktienmärkte zu erhöhen. Diese Hebel heißen dann „Derivate“. Hinter diesem Namen verbergen sich lauter Dinge, von denen wir spätestens seit Beginn der Finanzkrise alle glauben sollen, dass sie das Werk des Bösen schlechthin sind: Optionen, Swaps und Asset-Backed-Securities seien hier nur als Beispiele genannt. Diese negative Darstellung ist natürlich vollkommener Blödsinn. Das sind einfach nur Werkzeuge, wie Hammer und Schraubenzieher.
Es sollen aber auch schon Menschen mit einem Hammer erschlagen worden sein. Sind deswegen alle Hammer Teufelszeug? Es lag also nicht an den genannten Werkzeugen aus dem Werkzeugkoffer der Finanzwelt, dass so viel schief gelaufen ist, sondern daran, wie und von wem diese genutzt wurden.

Aber wir schweifen schon wieder vom Thema ab. Zurück zum UniGarant BRIC (2017). Die Fondsmanager haben also die Möglichkeit, Hebel anzusetzen, um die Renditechancen zu erhöhen. Deswegen steht auch im Verkaufsprospekt (das ist das Stück Papier, auf welches Fondsgesellschaften nur die Wahrheit schreiben dürfen. Von Gesetzes wegen. Alles andere ist Werbung!):

„Angestrebt wird eine Partizipationsrate von 100 %. Das Erreichen der angegebenen Partizipationsrate kann nicht garantiert werden.“

Das bedeutet, dass durch Einsatz dieser Instrumente mit den 11% Aktienquote aus unserem Beispiel die gleiche Rendite erzielt werden soll, wie mit 100% Aktien. Das wäre ein Hebel von etwas mehr als neun. Respekt! Sportlich.
OK. Die Profis von der Union werden ein paar Prozent mehr Zinsen erwirtschaften können, als ich dies mit der einfachen Staatsanleihe könnte. Aber selbst wenn dann 15% für die Aktienquote übrig blieben, müsste immer noch ein Hebel von 6,7 wirken, um die gleiche Rendite wie mit 100% Aktien zu erzielen (100% Partizipation). Da staunt der Laie, der Fachmann wundert sich. Aber anstreben darf man auch im Verkaufsprospekt ohne zu lügen…. .
Einen Haken hat der Einsatz von Derivaten natürlich. Man erhöht damit nicht nur die Renditechance, sondern naturgemäß auch das Risiko der Anlage. Jetzt könnte man vielleicht sagen, dass dort in Frankfurt und Luxemburg schließlich Profis sitzen, die werden das schon im Griff haben. Sollten sich Leser aus der Finanzwelt hierher verirrt haben, besteht die Gefahr, dass diese hier in schallendes Gelächter ausbrechen.
Erläuterung: Sollte es eventuell irgendjemanden auf dieser Welt geben, der es versteht, diese Instrumente so virtuos einzusetzen, dass er die Rendite an den Aktienmärkten sechsfach hebeln kann, ohne dabei ein entsprechend horrendes Risiko einzugehen, dann wird er sicher nicht in einem Büro der Union-Investment vor sich hinschimmeln (sorry, liebe Unionler ;-)), sondern streckt seinen Bauch irgendwo auf den Bermudas oder den Cayman-Islands in die Sonne und verwaltet von dort aus einen Hedgefonds, der ihn selbst zum steinreichen Mann macht. Die Union-Investment hat bisher im Fondsmanagement eher Hausmannskost abgeliefert, als feinste Gourmetküche. Und mehr sollte man in Zukunft von den Genossen auch nicht erwarten.
Ich glaube, dass wissen die Jungs und Mädels dort selbst auch ganz gut und werden deshalb nicht versuchen, die Aktienmärkte entsprechend „auszuhebeln“. Dadurch sind die realistischen Renditechancen zwar überschaubar, aber die Risiken bleiben es wenigstens auch.

Fassen wir zusammen:
Der UniGarant BRIC (2017) wird nach menschlichem Ermessen sein wichtigstes Versprechen halten können, und am 22. September 2017 die versprochenen 100,- Euro pro Anteil zurückzahlen. Wenn die Aktienmärkte in den BRIC-Ländern bis dahin gut laufen, können auch noch ein paar Prozent Rendite dazu kommen. Vielleicht werden es ja mehr, als es bei einer Staatsanleihe gewesen wären (im oben genannten aktuellen Beispiel rund 1,7% pro Jahr). Aber von einer zweistelligen jährlichen Rendite sollte man besser nicht ausgehen. Es ist sehr fraglich, ob die Aktienmärkte dies selbst bei günstigem Verlauf über diesen Zeitraum erreichen können. Der Fonds hat aus den genannten Gründen kaum eine Chance auf so ein Ergebnis.
Nun wissen wir also, was das für einer ist, der Fonds „UniGarant BRIC (2017)“. Bis zu diesem Punkt habe ich mich auf die Beschreibung der Funktionsweise und eine Einschätzung bezüglich der Chancen und der Risiken konzentriert. Bis hierher bin ich aus meiner Sicht relativ objektiv geblieben (gut, die leicht „angeschimmelten“ Portfoliomanager bei der Union mögen das zu Recht etwas anders sehen ;-)). Vorsicht: Ab jetzt wird´s subjektiv. Denn nun kommt die Frage:

Was soll der Quatsch?
Freunde gepflegter Kapitalanlagen, mal ehrlich! Wer soll in so einen Fonds investieren?
Klar. Sicherheitsorientierte Anleger. Sonst könnte man sich das ganze Klimbim mit der Garantie sparen. Aber was um alles in der Welt haben sicherheitsorientierte Anleger an den Aktienmärkten von Indien, China, Russland und Brasilien zu suchen? Das ist wie „schwanger ohne dick zu werden“ oder „wasch mich, aber mach mich nicht nass“. Sicher fallen Ihnen selbst noch andere Kombinationen ein, die in sich schon absurd sind.
Nehmen wir einmal den Aktienmarkt in Russland, vertreten durch den Index „RTS Interfax“.

Quelle: www.onvista.de

Dieser Index stand Anfang 2006 bei  ca. 1.120 Punkten. Bis Mitte 2008 (Beginn der Finanzkrise) stieg dieser Index um mehr als 100% auf rund 2.500 Punkte. Es folgte ein Absturz auf rund 500 Punkte, das sind 80 Prozent Verlust! Bis zum April 2010 stieg er dann wieder auf rund 1.670 Punkte. Das ist ein Anstieg um 234%. Mal im Ernst: Ist das was für Anleger, die gerne ruhig schlafen wollen? Sicher nicht!

Zugegeben, Russland ist vielleicht das Extrembeispiel, was die Schwankungen angeht. Aber auch der Blick auf denjenigen Index, welcher die BRIC-Länder zusammenfasst, der MSCI-BRIC-Index, zeigt, welche besondere Dynamik in diesen Märkten steckt.

Quelle: www.onvista.de

Der grafische Vergleich mit dem deutschen Aktienindex DAX zeigt, wie heftig es in diesen Märkten rauf und runter geht. Wenn man einen sicherheitsorientierten Anleger fragen würde, ob er die Schwankungen des Dax aushalten kann, würde er wohl heftig mit dem Kopf und allen weiteren verfügbaren Körperteilen schütteln. Und jetzt ausgerechnet die BRIC-Länder? Bei diesen heftigen Schwankungen?

Warum macht die Union-Investment so etwas?
Der Grund kann ja nur sein, dass mit den möglichen hohen Gewinnen in den BRIC-Ländern gelockt werden soll. Es wird mit der Gier des Anlegers gerechnet und die Angst soll durch das Garantiekonstrukt beruhigt werden. Das schlimme ist, dass diese Vorgehensweise wahrscheinlich tatsächlich den Bedürfnissen breiter Anlegerschichten gerecht wird. Man darf der Fondsgesellschaft also vielleicht gar keinen Vorwurf machen. Würden die Anleger diesen Unsinn nicht kaufen, würde so ein Zeug auch nicht angeboten.

Fazit:
Aus der Sicht des Anlegers muss man ganz klar sagen: Finger weg! Wer eine sichere Kapitalanlage sucht, hat in den Schwellenländern mit ihren erhöhten Risiken nichts verloren. Wenn trotz des hohen Sicherheitsbedürfnisses die Chancen des Aktienmarktes genutzt werde sollen, dann eher in Marktbereichen, die von ihrem Naturell her weniger stark schwanken (Schwankungen = Risiko). Dies können z.B. Blue Chips aus dem Euroland sein, dividendenstarke Werte oder Aktien, die nach einer sog. Value-Strategie ausgesucht werden. Aber doch nicht Schwellenländer, bzw. BRIC-Staaten!
Man kann sicher darüber streiten, ob die Kombination Fonds und Garantie grundsätzlich Sinn macht. Ich persönlich bin anderer Meinung, aber es gibt natürlich auch Argumente dafür. Aber eine Garantie auf der einen Seite und ein Investment in die risikoreichsten Märkte auf der Anderen, das ist ein bisschen viel der berühmten „Quadratur des Kreises“.

Für die Fondsgesellschaften machen solche Fonds natürlich sehr wohl Sinn. Besonders, wenn sie so einen folgsamen Vertrieb haben, wie dies bei der Union-Investment mit den Genossenschaftsbanken der Fall ist, der fleißig Kundengelder in diese Fonds leitet. Normalerweise leiden die Fondsgesellschaften unter der Transparenz der Wertentwicklung und verlieren Gelder bei schlechter Entwicklung schnell wieder. Bei den Garantiefonds sorgt die Garantie zum Laufzeitende schon dafür, dass die Anleger eher im Fonds investiert bleiben. Hinzu kommt noch eine Gebühr in Höhe 2%, die der Anleger zahlen muss, wenn er zwischenzeitlich sein Geld wieder haben möchte. Die Fondsgesellschaft hat diese Gelder also relativ sicher für sieben Jahre unter ihrer Verwaltung und kann mit den Einnahmen aus den Gebühren über diese Zeit rechnen. Aus Sicht der Union-Investment macht das also Sinn.

Was mich wirklich wundert ist, dass die Banken diese Produkte so bereitwillig annehmen. Für die Banken ist die Provision aus dem Verkauf von Fonds, der Ausgabeaufschlag, eine wichtige Einnahmequelle. Da sich die Kundengelder nicht beliebig vermehren lassen, ist es durchaus üblich, den „Bestand“ gelegentlich einmal „zu drehen“, also in andere Anlagen umzuschichten. Hierdurch werden neue Provisionen generiert, ohne „frisches Geld“ an Land ziehen zu müssen. Gilt aus Kundensicht die Weisheit: „Hin und her macht Taschen leer!“, müssten die Banken hierauf vielleicht antworten „Das Geld ist nicht weg, das hat jetzt nur jemand anderes (nämlich die Bank).“
Diese Option des „Bestände Drehens“ nimmt sich die Bank aber, wenn sie Kundengelder in diese Laufzeitfonds leitet. Dieses Geld ist für die nächsten sieben Jahre erstmal weggeschlossen, da ein vorzeitiger Ausstieg aus den oben beschriebenen Gründen nur schwer begründbar sein dürfte. Vielleicht ist das Selbstbewusstsein der Genossenschaftsbänker bezüglich ihrer Fähigkeit, das Geld des Kunden zu mehren, mittlerweile so angeknackst, dass sie schon froh sind, wenn sie in sieben Jahren wieder den gleichen Betrag -ohne Verluste- zur Verfügung haben? Nichts genaues weiß man nicht… .

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks